Gejagt

Die Angst, die im Moment größer ist, als dich zu entäuschen ist die Angst, dich zu verlieren. Ich glaube dir jedes einzelne Wort, wenn du sagst du würdest mich nie allein lassen, doch in meinen Träumen, werde ich gejagt vom Schmerz des Verlustes.

Ist auch immer die Art, auf die du weg bist anders, mal fehlst du plötzlich, mal verabschiedest du dich und kommst nicht wieder, so ist das Ergebnis immer gleich. Ohne dich geht es nicht weiter, ich sehe den Weg nicht mehr, erblinde und weine, weine schwarze Tränen. Selbst wenn ich weiß, dass ich nur träume, fühlt es sich doch so unglaublich schmerzhaft an, das ich laut schreiend, gebadet in Schweiß aufwache. Ich weine weiter, in meinen Träumen, hört denn niemand diese endlosen Schreie?

Vielleicht ist es ja einfacher, mit den Dingen fertig zu werden, wenn ich darüber schreibe.Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass mir jede Nacht aufs Neue gezeigt wird, wie unvorstellbar mir doch ein Leben ohne dich geworden ist.

28.5.10 06:56

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